Gott

Sie haben GOTT angeklickt. Was wollen sie wissen?
Wer GOTT ist?    Was GOTT tut?  
Ob es IHN überhaupt noch gibt?  
Was ER für uns Schwestern bedeutet?

Auf die letzte Frage wollen wir Ihnen gerne eine Antwort geben. 

GOTT
man lobt dich in der Stille zu Zion!                        

Ps.65,2

Das ist unser Hausspruch und wir Schwestern sind dazu angetreten, das Lob GOTTES täglich zu singen und zu beten.

Für uns ist GOTT der Schöpfer Himmels und der Erde, dem wir unser Leben verdanken und zu dem wir einmal zurückkehren werden, wenn wir sterben.

Sein Wort, das in der Bibel nachzulesen ist, und sein Wille sind uns Maßstab und Richtlinie für unser gemeinsames Leben.

Darum ist unser Alltag mit allen Verpflichtungen und Aufgaben strukturiert durch die Gebetszeiten, die wir alle 3 Stunden haben. Diese Ordnung empfinden wir als großes Vorrecht. GOTT so in unseren Tagesablauf mit hinein zu nehmen.

Auch Tage der Stille sind uns Schwestern eine Hilfe GOTT nicht aus dem Blick zu verlieren, IHN in alle Entscheidungen mit hinein zu nehmen und auf Seinen Willen zu hören.

Die Hinwendung zu GOTT in Lied, Meditation, Gebet und Schweigen ist unsere Kraftquelle aus der heraus wir unseren Dienst tun. Manche Besucher fragen uns erstaunt: „Wie schafft ihr wenigen Schwestern die viele Arbeit, wenn ihr auch noch so viel betet?" Dann ist unsere Antwort: “Genau, deshalb“. GOTT macht mehr aus unserer Zeit, weil ER sie durchdringt.

Wie ein Atemholen ist die Zeit in der Nähe GOTTES, darum für uns wertvoll und lebensnotwendig.

GOTT ist da, auch wenn wir manchmal in der Kapelle zum Gebet versammelt sind und merken, dass die Gedanken noch bei der Arbeit, dem Gespräch oder dem Telefonat und nicht wirklich bei GOTT sind.

Gerne laden wir Sie ein: “Komm und sieh“. Kommen, leben und teilen Sie mit uns die Erfahrungen und die Fragen mit dem liebenden GOTT, der unser Vater ist.

Wenn Sie wissen, wie jede Schwester ganz persönlich ihren Alltag mit GOTT erlebt, dann lesen Sie einfach weiter...

Ich bin Sr. Margot, gehöre der Kommunität seit 1973 an. Meine Aufgaben in der Gemeinschaft sind: Tagungsarbeit, Seelsorge, Verantwortung in der Hauswirtschaft und dem Gemüsegarten im Sommer.

Ich erlebe GOTT ganz besonders in den seelsorgerlichen Gesprächen. Da werde ich von einem Gast um ein Gespräch gebeten, weiß weder die Problematik noch sonst etwas aus der Geschichte dieser Person. Und GOTT schenkt durch seinen heiligen GEIST, ein Wort der Weisheit, der Hilfe, des Trostes und des Rates. In solchen Situationen ist GOTT mir so nah und auch dem Gesprächspartner.

Auch in der Vorbereitung für Predigten und Bibelstunden erfahre ich, wie GOTT mein Herz berührt und mir Zugang verschafft sein Wort zu verstehen und weiter zu geben.

Sr. Margot

Wer oder was ist für mich GOTT?

GOTT – das war für mich von klein auf eine Größe, die es mit Sicherheit gab und deren Existenz nicht zu leugnen war. Aber mehr und mehr wurde Gott zu einer moralischen Instanz, die in meiner Vorstellung alles in Frage stellte, was ich tat, was mir Freude machte, was ich mir erarbeitete. Ich meinte, dass dieser Gott nie mit mir zufrieden sein könnte und so begann ein verzweiflungsvolles Ringen um den richtigen Weg. Dann entdeckte ich Ihn aber in Seinem Wort und sehr vielen seelsorgerlichen Gesprächen als den, der mich wunderbar gemacht hat (Psalm 139), der mich sorgsam geplant und hat werden lassen, der mir zutraut aus diesem Wissen heraus zu handeln und beim Scheitern neu zu beginnen. In Jesus kam Er mir entgegen als der, der weiß, wie es mir als Mensch geht, wenn ich versage, krank bin oder in Konflikten schier verzweifeln will. Gott ist in Seiner Allmacht und Vollkommenheit nicht unnahbar perfekt und damit immer be- und verurteilend, sondern mitfühlend und vergebend. Er ist immer an meiner Seite. Ich bin für Ihn wichtig und wertvoll, auch, wenn ich mich schlecht oder – fälschlich vielleicht – gut beurteile. Deshalb ist Er für mich unvergleichbar mit allen Anderen, die sich als Götter in dieser Welt anbieten. So ist es auch nicht egal, wie Gott heißt. JESUS ist der Gott mit uns/mit mir. Dafür hat Er Sein Letztes gegeben. Deshalb will ich nicht müde werden, davon Zeugnis abzulegen. Er ist mein Ein und mein Alles.

Sr. Ursula